Berufsschullehrer: Voraussetzungen

Lehramtsstudenten meiden die Berufsschule oft

Viele Lehramtsstudenten möchten nicht in der Berufsschule arbeiten, da die Schüler oftmals nicht besonders lernwillig sind und Schwierigkeiten machen können.

Quereinsteiger müssen das Abitur absolviert haben

Um als Quereinsteiger als Berufsschullehrer arbeiten zu können, ist die allgemeine Hochschulreife die erste Grundvoraussetzung. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, sollte der Bewerber bereits mehrere Jahre lang berufliche Erfahrungen gesammelt haben, so dass er diese an seine Schüler weitergeben kann. Im Idealfall wird vor dem Eintritt in die Lehrertätigkeit ein Referendariat absolviert, dies ist aber nicht als feste Voraussetzungen vorgeschrieben. Zwingend erforderlich ist aber die Fähigkeit in mindestens zwei Fächern Unterricht zu geben.

Akuter Mangel von pädagogischen Lehrkräften

Um als Seiteneinsteiger in der Berufsschule unterrichten zu können, muss ein akuter Mangel an studierten Pädagogen vorherrschen. Grundsätzlich werden verbeamtete Pädagogen immer bevorzugt eingestellt, die Praxis hat allerdings in den letzten Jahren gezeigt, dass der Lehrermangel an Berufsschulen chronisch ist. Grund hierfür ist das mangelnde Interesse an der Berufsschule als Lehrort, die Schwierigkeit mit den Schülern schreckt viele Lehrer ab. Die Landesministerien schreiben Stellen als Berufsschullehrer aus, wer daran Interesse hat, kann sich beim Ministerium bewerben.

Abgeschlossenes Studium ist erforderlich


Um als Berufsschullehrer arbeiten zu können, muss neben der allgemeinen Hochschulreife auch ein abgeschlossenes Studium an einer Hochschule nachgewiesen werden. Es ist nicht relevant, in welchem Bereich das Hochschulstudium abgeschlossen wurde, Statistiken zeigen jedoch, dass besonders im Ingenieurwesen häufig Berufsschullehrer gesucht werden. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, kann im Rahmen des Berufsschulunterrichts die Verbeamtung durchgeführt werden.